Hast du schon einmal bemerkt, dass du bestimmte Bewegungen meidest, weil sie sich „unsicher“ anfühlen? Diese sogenannte Bewegungsangst – medizinisch auch Kinesiophobie genannt – entsteht häufig nach Schmerzen, Verletzungen oder längeren Schonphasen. Das Nervensystem speichert die Erfahrung ab und reagiert bei ähnlichen Bewegungen mit Schutzspannung.
Das Problem dabei: Wird Bewegung dauerhaft vermieden, verlieren Muskeln an Kraft, Gelenke an Beweglichkeit und das Vertrauen in den eigenen Körper sinkt weiter. Ein Teufelskreis aus Unsicherheit und Einschränkung kann entstehen.
Aerial Yoga setzt genau an dieser Schnittstelle zwischen Körper und Nervensystem an. Das Tuch bietet mechanische Unterstützung und vermittelt gleichzeitig Sicherheit. Bewegungen, die auf der Matte vielleicht Angst auslösen würden, können im Tuch mit reduzierter Belastung ausprobiert werden. Das Gehirn erhält neue, positive Rückmeldungen: Diese Bewegung ist möglich, ohne dass etwas passiert.
Therapeutisch betrachtet findet hier eine neuronale Neubewertung von Bewegung statt. Schutzreflexe können schrittweise abgebaut werden, während gleichzeitig Muskelkraft und Koordination zunehmen. Besonders die tiefen stabilisierenden Muskeln werden aktiviert, was zusätzlich das Gefühl von Kontrolle über den eigenen Körper stärkt.
In Kombination mit manueller Therapie, wie sie in der Naturheilpraxis dreh-wirbel.de in Unna angeboten wird, können verspannte Strukturen gelöst werden, sodass Bewegungen auch mechanisch wieder leichter möglich sind. So greifen Therapie und Bewegung sinnvoll ineinander.
Aerial Yoga kann damit nicht nur körperlich, sondern auch psychisch ein wichtiger Schritt sein, um Vertrauen in die eigene Bewegungsfähigkeit zurückzugewinnen.
Namaste!
Alice Isermann








