Schnelle Bewegungsabfolgen können dynamisch und kräftigend sein, doch langsame Bewegungen haben eine ganz eigene Qualität. Wenn Haltungen bewusst und ruhig eingenommen werden, bleibt mehr Zeit, den Körper wahrzunehmen und die Ausrichtung zu korrigieren.
Durch das längere Halten von Positionen werden tieferliegende Muskelgruppen angesprochen, die für Stabilität und Haltung wichtig sind. Gleichzeitig kann sich die Muskulatur entspannen, wenn nicht permanent neue Reize gesetzt werden. Das unterstützt die Regeneration und kann helfen, Spannungen abzubauen.
Auch für die Atmung ist ein ruhigeres Tempo hilfreich. Sie kann sich gleichmäßig an die Bewegung anpassen und wirkt beruhigend auf das Nervensystem. Viele empfinden diese Form der Praxis als besonders ausgleichend, gerade nach einem hektischen Tag.
Langsames Yoga eignet sich daher gut, um Körperbewusstsein zu schulen und nachhaltige Bewegungsmuster zu entwickeln, die auch im Alltag wirksam bleiben.
Namaste!
Alice Isermann








