Wiederkehrende Schmerzen entstehen selten durch eine einzelne Ursache. Häufig liegen sogenannte funktionelle Störungen vor, bei denen Bewegungsabläufe, Muskelspannung und Gelenkmechanik nicht optimal zusammenspielen. Der Körper entwickelt Ausweichbewegungen, die wiederum neue Belastungen erzeugen.
Manuelle Therapie setzt hier gezielt an, indem sie Bewegungseinschränkungen in Gelenken, Muskeln und Faszien untersucht und behandelt. Durch Mobilisation, Dehnung und gezielte Drucktechniken können Spannungen reduziert und Bewegungsabläufe verbessert werden.
Ein wichtiger Aspekt ist die Wirkung auf das Nervensystem. Durch Berührung und Bewegung werden sensorische Reize gesetzt, die das Schmerzempfinden modulieren können. Dieser Effekt wird auch als neurophysiologische Schmerzhemmung bezeichnet.
In Kombination mit aktiver Bewegung, etwa durch Yoga, können die neu gewonnenen Bewegungsräume stabilisiert werden. In der Naturheilpraxis in Unna wird daher häufig ein kombiniertes Vorgehen gewählt, um nicht nur Symptome zu lindern, sondern auch Rückfällen vorzubeugen.
Namaste!
Alice Isermann








