Nach Phasen mit viel Stress fühlt sich der Körper oft müde, verspannt oder innerlich unruhig an. Sanftes Yoga kann in solchen Zeiten eine wertvolle Unterstützung sein, um wieder mehr ins Gleichgewicht zu kommen. Im Gegensatz zu sehr dynamischen Yogastilen steht hier nicht die Leistung im Vordergrund, sondern das bewusste Spüren, Dehnen und Loslassen.
Durch langsame Bewegungen, längere Haltezeiten und ruhige Atemführung wird das Nervensystem angesprochen. Viele Menschen empfinden diese Art von Yoga als besonders wohltuend, weil sie dabei nicht nur körperlich entspannen, sondern auch mental zur Ruhe kommen können. Der Körper erhält die Möglichkeit, Spannungen abzubauen, ohne zusätzlich gefordert zu werden.
Sanftes Yoga kann außerdem dabei helfen, die eigene Körperwahrnehmung zu verbessern. Wer lernt, frühzeitig auf Signale wie Müdigkeit oder Verspannung zu reagieren, kann Überlastung besser vermeiden. Gerade nach stressreichen Wochen kann diese bewusste Form der Bewegung ein wichtiger Schritt sein, um wieder mehr Energie aufzubauen.
In Kombination mit weiteren Entspannungsformen, wie Atemübungen oder kurzen Ruhephasen, lässt sich die regenerative Wirkung zusätzlich vertiefen. So entsteht ein ganzheitlicher Ansatz, der sowohl Körper als auch Geist einbezieht.
Namaste!
Alice Isermann








